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1971 - 1980

Das Kohlerstaler Haus wurde zum Verkauf freigegeben

Am 07.07.1972 wurde die Volkstanzgruppe durch Ingbert Schindler gegründet

Zu Beginn der 70er war die Frage hinsichtlich des im Verein heftig debattierten und vom Vorstand favorisierten Plans des Verkaufs des NF Hauses Kohlerstal in Verbindung mit einem Grundstücksneuerwerb für ein Nachfolgehaus immer noch nicht gelöst. Erst 1973 kam man in dieser heiklen Angelegenheit zu einer einigermaßen zufriedenstellenden Zwischenlösung: Das Kohlerstaler Haus wurde zum Verkauf freigegeben, und alsbald wurde auch ein Amerikaner als Interessent gefunden. Der Verkaufserlös wurde längerfristig angelegt. Außerdem wurde festgelegt, dass dieser Geldbetrag nur zum Bau eines neuen Hauses Verwendung finden durfte.

Die Lettenbrunnenhütte bedurfte ebenfalls wieder einiger Verbesserung. Es wurden Überlegungen einsichtlich der sanitären Anlagen angestellt. Von der Forstverwaltung wurde am Haus ein neuer Parkplatz angelegt.

Im Februar 1975 wurde die Vereinsatzung geändert. Damit wurden die Belange des Umweltschutzes mehr in den Vordergrund gerückt und besser als vorher festgeschrieben.

Im gleichen Jahr veranstaltete die Ortsgruppe auch zum ersten Mal eine öffentliche Ausstellung. Dabei wurden die Graphiken von A. Paul Weber vorgestellt. Die Tagespresse beschrieb die Werke des Künstlers als einen "Bilderangriff auf Umweltsünder". Besucher der Ausstellung berichteten, dass sich bei der Betrachtung der Bilder Erschrecken und Betroffenheit breitgemacht hätte. Die Ausstellung fand bei der Pforzheimer Bevölkerung sehr großen Anklang.

1976 gründete Fritz Münzenmaier eine Seniorengruppe und übernahm deren Leitung.

Im Sommer des Jahres 1978 waren sechs Kinder aus der Kindergruppe und ein Betreuer für vier Wochen zu einem Jugendaustausch in die Tschechoslowakei eingeladen. Es gefiel ihnen sehr gut und manche internationale Freundschaften wurden geknüpft. 1979 waren tschechische Kinder zu einem Gegenbesuch bei den Naturfreunden zu Gast. Nach der Teilnahme am Sommerlager in Markelflingen waren sie die letzten Tage bei der Ortsgruppe in Pforzheim eingeladen.

Im Jahr 1979 war die Neubaufrage immer noch nicht geklärt und beschäftigte die Vereinsleitung immer wieder aufs Neue. Das Bauvorhaben für ein Naturfreundehaus in Grunbach scheiterte am Widerstand des dortigen Gemeinderates.







Das Vereinsleben 1980 war von vielfachen Aktivitäten der einzelnen Gruppen geprägt.

So wurde zusammen mit den Ortsgruppen Dillweißenstein und Büchenbronn die Anregung der SPD- Fraktion zur Anlage eines Wanderweges im Süden von Pforzheim aufgegriffen. Unterstützt durch die städtischen und staatlichen Forstämter ist so der ca. 32 km lange Drei-Täler-Weg entstanden, der im Oktober des Jahres offiziell eingeweiht wurde.

Auch die Kindergruppe konnte 1980 unter Leitung von Anita Staudinger auf einen Erfolg verweisen: Sie hatten am Landeskindertreffen in Haltingen der Badener Kindergruppen teilgenommen und erstmals den begehrten Wanderwimpel durch Gewinn des touristischen Wettbewerbes nach Pforzheim geholt.

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