Neues vom VorstandLiebe Naturfreunde,seit 25 Jahren melde ich mich an dieser Stelle, viermal pro Jahr, zu Themen, die unsere Naturfreunde-Bewegung betreffen: Umweltfragen, Gerechtigkeit in Beruf und Alltag, Solidarität im Umfeld und zwischen den Völkern, Verlässlichkeit, ehrenamtliches Engagement oder Zukunftsentwicklungen.
Gleich zu Beginn unseres Jubiläumsjahres hat unsere Ortsgruppe der Stadtspitze eine Resolution zur Nachhaltigkeit in Pforzheim vorgelegt. Energisch solle der Stromverbrauch gespart werden und die Bevölkerung bis 2020 nur noch mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.
Die Antwort unseres Oberbürgermeister Gert Hager: „Die Richtung stimmt!“ Erfreulich für uns, dass der OB hinter unseren Zielen steht.
Ihr wisst es, die fünf großen Energieversorger wissen es, die Wissenschaft weiß es, die Politik weiß es: unser Vorschlag in der Resolution ist umsetzbar. Wenn man nur will. Den Beleg hat zuletzt der Kassler Forscher Dr. Kurt Rohrig des Fraunhofer Instituts für Energiesystemtechnik erbracht – und er wurde deshalb mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet.
Also: ran an die Arbeit, liebe EnBW in Karlsruhe und liebe SWP in Pforzheim. Ihr könnt Euch mit der Realisierung Lorbeeren verdienen! Und könnt Vorreiter werden, ja Vorbild für die 15 anderen Bundesländer sein.
Allerdings mutet es dabei geradezu grotesk an, wenn unsere Regierenden in Berlin den beschlossenen Atomausstieg mit fadenscheinigen Argumenten verhindern wollen. Wenn das Sparpaket der Regierung nur 2,3 Milliarden jährlich von den Betreibern der Atommeiler als Beitrag für längere Laufzeiten abverlangt - und das nur als mündliche Zusage. Ich nenne das unseriös. Warum um alles in der Welt wollen die deutschen Energieversorger nicht die wirtschaftlich riesige Chance nutzen, in den vor uns liegenden 10 Jahren die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien maximal auszubauen? Müssen erst wieder die Scheichs des Nahen Ostens uns Deutschen zeigen, wie man das macht? Uns, die wir in Deutschland gerade auf diesem Feld Weltmeister sind. Wir könnten die neuen Techniken samt Logistik exportieren. Wir haben dieses know how und könnten damit auf dem Weltmarkt Geld verdienen und gleichzeitig helfen, dass auch Schwellenländer durch die erneuerbaren Energien zu mehr Lebensqualität kommen und weniger ausgebeutet werden. Halten wir Naturfreunde also Kurs – so, wie wir es seit über 100 Jahren schon beim Schutz unserer Umwelt vorbildlich gemacht haben. Das nenne ich fortschrittlich und zukunftsfähig. Unsere Resolution liefert einen kleinen Beitrag. Nun ist die Diskussion auf Bundesebene der Naturfreunde vertieft worden. Das ist gut so.
Euch allen wünsche ich erlebnisreiche Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Das Angebot ist breit gefächert. Sicher kommt Ihr zu unserem Festakt ins Osterfeld am 16. Juli - 100 Jahre OG Pforzheim. Für die Mitglieder und die geladenen Gäste ist das Fest selbstverständlich kostenfrei – einschließlich der Festschrift.
Schon jetzt darf ich den vielen, vielen Helfern danken, die sich unendlich Mühe machen. Alle Fachgruppen sind beteiligt. Danke!
Berg Frei
Euer Jens Kück Juli 2010 -------------------------------------------------------------------------------- Der Zweite berichtet:Liebe Naturfreunde,
endlich dürfen wir die Hoffnung haben, dass der Sommer einkehrt und unser Wohlbefinden stärkt.
In den vergangenen Wochen und Monaten haben die Ausschussmitglieder hart an verschiedenen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr gearbeitet. So war beispielsweise das erstmals durchgeführte Kinderfest mit über 180 Kindern ein überwältigender Erfolg. Nur durch die aktive Vorarbeit von Susanne und Silvia, und federführend unser Jens, war unter Mithilfe vieler freiwilliger Helfer dieses Event möglich. Angebote wie Stockbrotbacken, Anhänger schnitzen und Waldführungen haben zu einer unglaublich positiven Resonanz seitens der teilnehmenden Gruppen geführt, die sich eine Wiederholung eines solchen Kinderfestes wünschen.
Der Festakt zum 100-jährigen Jubiläum der Naturfreunde Ortsgruppe Pforzheim steht nun unmittelbar vor der Tür. Über Monate wurde in unzähligen Stunden eine Festschrift erarbeitet, ein dementsprechend würdiges Programm aufgestellt und sonstige Vorbereitungen getroffen. Es wäre daher sehr wünschenswert, wenn wir möglichst viele Zusagen der Einladungen erhalten würden. Patrick hat diese vor kurzem verschickt. Denkt bitte auch bei Nichtteilnahme an die Rückantwort, da wir nicht unbegrenzt Platz zur Verfügung stellen können.
Kürzlich fand bei der Lettenbrunnenhütte das erstmals durchgeführte Sommernachtsfest statt. Die Jean Teracy Band heizte uns ordentlich ein, so dass auch bei kühleren Temperaturen niemand frieren musste. Nahezu 250 Besucher aus Nah und Fern liesen sich von der Musik inspirieren oder rockten einfach mit. Schade fand ich persönlich nur, dass nur wenige bekannte Gesichter vor Ort waren – lag wohl am Wetter.
Anfang dieses Jahres haben die Naturfreunde unserem Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim eine Resolution übergeben, wir haben bereits darüber berichtet. Dass darüber aber in der bundesweit erscheinenden Naturfreund/in berichtet wurde, finde ich schon sehr bemerkenswert. Gute Arbeit zahlt sich aus, und machen unsere Ortsgruppe auch über die Landesgrenzen bekannt.
Am diesjährigen Vatertag hat wie in den letzten Jahren, unser Didi eine Wanderung durchgeführt. Leichtes Gelände, Wanderung ins Blaue, Gehzeit ca. 1,5 Stunden war angekündigt. Tatsächlich wurden daraus aber fast 4 Stunden mit steilen Abstiegen querfeldein, ein trimm dich Pfad diente uns als „Rundwanderweg“. Müde und erschöpft erreichten über 40 Wanderer bei nasskalten Bedingungen aber doch ihr Ziel, und dennoch waren alle begeistert von dieser „Überraschungstour“. Ein weiteres Dankeschön gilt Marita für die Wanderung von Kaltenbronn nach Enzklösterle, und Karlheinz, der uns einen kurzweiligen Ausflug nach Enzberg-Sengach mit so mancher erheiternden Einlage bescherte. Auch die gemeinsamen Fußballabende während der WM sind unterhaltend, fiebern doch alle für die Schwarz-Rot-Goldenen mit und hoffen auf den WM-Sieg!
In diesem Sinne
mit einem herzlichen Berg frei
Euer Artur |